Projekte

 

Realisierungen

Das Schulmuseum realisierte in der Vergangenheit eigene Projekte oder schloss sich zusammen mit anderen Non Profit Organisationen. Eines der grössten Projekte wurde 2005 in der Kartause Ittingen durchgeführt. Das 11. Internationale Symposium für Schulmuseen und schulgeschichtliche Sammlungen wurde organisiert und durchgeführt mit Partnern der Stiftung.

Digitalisierung von 13'000 Objekten

Das Schulmuseum hat bereits kurz nach seiner Gründung 1999 mit der digitalen Erfassung der Sammlungsgegenstände begonnen. Im Jahr 2017 läutet das Museum eine neue Ära ein. Sämtliche Objekte sind in einer komplett neu entwickelten Online-Datenbank erfasst, dokumentiert und gespeichert worden. Interessierte können einen Zugang im Sekretariat beantragen, um ihre Recherchen zu tätigen. Die Datenbank ist verknüpft mit der Seite Objektschau, dort können Besucher archivierte Exponate aus den verschiedenen Archiven des Schulmuseums bestaunen. Die Objektschau ist jedem Besucher ohne Login zugänglich über die Webseite.

Website 4.0

Im Jahr 2016 wurde die gesamte Webseite einem Relaunch unterzogen. Die Benutzerfreundlichkeit ist verbessert worden und ein Buchungssystem für Terminanfragen programmiert. Das Layout bekam ein «neues Kleid», die Navigation wurde dem aktuellen Standard angepasst. Auf der Seite Objektschau können Besucher archivierte Exponate aus den verschiedenen Archiven bestaunen, die nicht im Schulmuseum ausgestellt sind. Bequem können Produkte aus dem Museumsshop online bestellt werden. Das gesamte Web ist optimiert für Smartphones.

Schlüsselherz und Stiefelknecht

Handarbeits- und Werkunterricht von 1870 bis 2014

Generationen von Schüler haben sie hergestellt: Strickmustertücher, Büstenhalter, Werkzeugkisten, Vogelhäuschen, Sitzsäcke und vieles mehr. Das Buch «Schlüsselherz und Stiefelknecht» ist das Produkt einer Zusammenarbeit zwischen Dozierenden und Studierenden der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und dem Schulmuseum Mühlebach. Viele beschriebene Objekte stammen aus dem Archiv des Schulmuseums.

Das Buch kann im Museumsshop bezogen werden.

Thurgauer Pioniere des Experimentierkastens

entdecken - staunen - begreifen

Wesentlichen  Anteil am Erfolg des «modernen» Experimentierkastens hatte der Thurgauer Lehrer Wilhelm Fröhlich. Im um 120. Geburtstag wurde eine Ausstellung in Kreuzlingen und diese Publikation gewidmet. Die 120-Jahrfeier (2012) ist in Zusammenarbeit des Museums Rosenegg in Kreuzlingen mit dem Schulmuseum Mühlebach in Amriswil gestaltet worden als Hommage an die Pioniere des Experimentierkastens. Der Altlehrer und Autor dieser Publikation Andreas Oettli ist seit der Gründung der Stiftung beim Schulmuseum als Archivar tätig.

Die Publikation kann im Museumsshop bezogen werden.

Die Schulschriften im Kanton Thurgau

Der Schulmuseum-Archivar Dr. Alfons Bieger beschäftigt sich insbesondere mit der Geschichte der Schulschriften. Die Vermittlung der Schreibfertigkeit ist seit der Reformation eine zunehmende wichtige Aufgabe der Volksschule geworden. Die Schriftenentwicklung im abendländischen Kulturkreis, die Handschriften in den Thurgauer Schulstuben vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart und fünf weitere Zeitabschnitte werden in dieser Publikation behandelt. Das Projekt «Die Schulschriften im Kanton Thurgau» enthält diverse Bilder von Objekten aus dem Archiv des Schulmuseums beschrieben auf 90 Seiten.

Das Buch kann im Museumsshop bezogen werden.

Symposium für Schulmuseen und schulgeschichtliche Sammlungen

Eines der grössten Projekte des Schulmuseums wurde 2005 in der Kartause Ittingen realisiert. Das 11. Internationale Symposium für Schulmuseen und schulgeschichtliche Sammlungen wurde von der neu gegründeten Vereinigung Schweizer Museen und Sammlungen zur Schul– und Kindheitsgeschichte organisiert, federführende dabei das Schulmuseum in Amriswil.

Das Symposium wollte den Teilnehmenden, die praktisch alle in schulgeschichtlichen Institutionen tätig sind, einen Reflexionsrahmen bieten, um die eigene Positionierung vorzunehmen oder zu überdenken. Antworten auf konkrete Fragen waren das Ziel. Das Hauptthema wurde mit Anstossreferaten und Workshops zu folgenden Themen angegangen:

  • Welchen Beitrag leistet die jeweilige Institution zur Aktualität in Schule und Gesellschaft?
  • Welche Sammlungsstrategie liegt der Sicherung des schulischen Erbes zu Grunde – welche Strategie macht Sinn für die Zukunft?
  • Wie können Netzwerke Synergien schaffen?

Für das Symposium in der Kartause Ittingen hatten sich knapp 100 Teilnehmende aus ganz Europa und Übersee eingeschrieben.

Hör CD: Doppel-CD «Schule damals»

Die Präsentation der Doppel-CD fand in Form einer Hörausstellung im Jahr 2001 im Foyer der Kantonsschule Romanshorn statt.
Das Projekt begleiteten Rolf Soland, die Ehemaligen des Seminars Kreuzlingen und die Stiftung Schulmuseum.

Die Interviewer waren:
Samuel Bosshart, Kradolf
Andreas Malär, Dozwil
Christian Maron, Arbon
Matthias Oswald, Sommeri
Marcel Rechsteiner, Sommeri
Christian Trunz, Freidorf
Micha Wälchli, Amriswil
Nicolas Weideli, Romanshorn

Die Audio-CD kann im Museumsshop bezogen werden.

Hörausstellung «Schule damals»

Ein Oral–History–Projekt der Kantonsschule Romanshorn und der Stiftung Schulmuseum Mühlebach in Amriswil Im Jahr 2000 interviewten acht Kantonschüler der Kantonsschule Romanshorn des Ergänzungsfaches Geschichte zehn Altlehrer/innen. Das Resultat – zehn spannende Gespräche über die «Schule damals»

Interviewt wurden:
Ernst Bissegger, Amriswil, *1917
Paul Engeli, Romanshorn, *1909
Albert Brenner, Märstetten, *1912
Hansheiri Müller, Romanshorn, *1925
Hermann Lei, Weinfelden, *1910
Heidi Blattner, Ermatingen, *1918
Margrit Steiner-Härter, Frauenfeld, *1923
Konrad Willi, Amriswil, *1916
Hans Lötscher, Arbon, *1903
Paul Frei, Bischofszell, *1914

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